Mein Anspruch war es, Verantwortung zu übernehmen, Themen aktiv anzustoßen und Entscheidungen nicht aufzuschieben. Veränderung bedeutete für mich Fortschritt, Beständigkeit stand für Verlässlichkeit. Beides wollte ich miteinander verbinden.
Ein zentraler Bestandteil meines Führungsverständnisses war die Personalentwicklung. Ich war überzeugt, dass eine leistungsfähige Verwaltung nur mit motivierten, gut qualifizierten und eigenverantwortlich handelnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern funktionieren kann. Deshalb wollte ich Rahmenbedingungen schaffen, in denen Verantwortung nicht nur übertragen, sondern auch aktiv gelebt werden konnte.
Dazu gehörte für mich:
• die Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen
• eine vertrauensvolle Führung, die Entscheidungen ermöglicht und nicht verhindert
• die gezielte Förderung von Fort- und Weiterbildungen, um fachliche Kompetenzen auszubauen und persönliche Entwicklung zu unterstützen
• die Bereitschaft, neue Ideen zuzulassen und Veränderungsprozesse gemeinsam mit den Beschäftigten zu gestalten
Mir war wichtig, Führung nicht als Kontrolle, sondern als Begleitung, Unterstützung und Befähigung zu verstehen. Wertschätzung, offene Kommunikation und klare Zuständigkeiten sollten dabei die Grundlage der täglichen Zusammenarbeit bilden.
Denn gute Führung zeigt sich nicht nur in Strukturen und Konzepten, sondern vor allem im Umgang mit den Menschen, die diese Verwaltung täglich tragen.